Der kleinste der (ehem. russischen) zentralasiatischen Staaten überrascht mit grossartigen Landschaften, einem mächtigen Gebirge, das sich zwischen dem Himalaya, dem Karakorum und dem Hindukush einreiht: Das Pamirgebirge, mit dem Pik Somoni 7495m als höchstem Gipfel.


In diesem spärlich besiedelten Gebiet (220'000 Einwohner auf  64'350 km) gibt es nur wenige Dörfer, die alle zwischen 2000 und 3900 m.ü. M. liegen. Höher gelegen sind nur noch Jailoos, kirgisische Jurten auf ihren Sommerweiden. Dies ist eine offene, weite steppen- und wüstenähnliche Landschaft, die immer wieder von tiefblauen Flüssen durchzogen wird und geradezu zum Wandern auffordert. Ohne den Wanderer allzu sehr zu überfordern, denn unser Weg wird nie steil. Es sei denn, wir besteigen einen Berg.


Lieben Sie nicht auch das Gefühl, hoch, weit weg in den Bergen zu sein und trotzdem genussvoll die Weiten durchwandern zu können?

Diese Landschaft bietet eine einzigartige Gelegenheit für Zivilisationsgeplagte, dem ewigen Stress, dem unerträglichen Lärm und Gestank zu entfliehen.

Hier empfängt Sie eine weitgehend unberührte Natur, dem Himmel nahe und doch von Bergen gesäumt. Eine unendliche Ruhe und Gelassenheit, die Sie nicht unberührt lassen wird und die man ein ganzes Leben lang bewahren möchte.


Über diese Weiten lässt es sich genüsslich wandern, sorglos endlich den Gedanken und sich selbst freien Lauf lassen... um am Abend in einem kirgisischen Jailoo oder einem der typischen Pamirihäuser gastfreundliche Aufnahme zu finden.


Hier finden Sie die Gelegenheit, die Vergangenheit ruhen und der Zukunft ihren Lauf zu lassen - Bedingungen für einen möglichen Weg zum persönlichen Glück. Und, wer weiss, von weitem vielleicht eines der sehr selten gewordenen Marco-Polo-Schafe mit ihren gigantisch geschwungenen Hörnern zu beobachten? Oder gar den Spuren des scheuen Schneeleopards zu folgen? Das Glück ist auf der Seite derer, die fest daran glauben!


Der Tourismus steckt hier noch in Kinderschuhen, d.h., dass wir auch nur wenigen ausländischen Reisenden begegnen werden. 2005 verbrachte ich fünf Wochen in Badachshan und zählte etwa 20 Ausländer - die meisten entlang des Pamirhighway und im Hauptort Murghab. Dazu bietet der Tourismus eine der ganz wenigen Einnahmequellen dieses sehr armen Landes. Mit unserem Besuch leisten wir somit einen kleinen Anteil, ihre Armut, die sie, nota bene, mit Würde zu tragen wissen, ein wenig zu lindern.


Unser Besuch leistet nicht bloss einen Beitrag in ihre oft leere Kasse, er bedeutet auch einen Beitrag an ihr Selbstwertgefühl. Denn in dieser Kargheit, unter diesen im Winter äusserst harten Bedingungen zu überleben, setzt Fähigkeiten voraus, wie wir sie uns gar nicht vorstellen können.


Das Geld fürs Logis fliesst direkt in die Kassen der Gastgeber, was auch dazu beitragen helfen könnte, dass sie somit weniger auf das Wildern von Marco-Polo-Schafen angewiesen sind. Oder gar einen der sehr selten gewordenen Schneeleoparden zu schiessen, deren Fell verlockend wertvoll ist.


Bis 1991 gehörte dieses Land, diese Region zur GUS; jetzt ist Tadschikistan auf sich selber  angewiesen, keine Russen besorgen den Erhalt der allernötigsten Infrastruktur.


Diese sanfte Art des Tourismus ist somit eine der Möglichkeiten, einigen Wenigen ihr Einkommen zu verbessern.




 
Tadschikistan
Badachshan -
Umgeben von einer 
überwältigenden-Szenerie: Einladung zu einem heissen  Bad, dessen Quelle auf einer  Insel mitten im Fluss sprudelt

Pamir

Zentralasien

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sanftes Auftreten - bleibende Eindrücke

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